Wo findet "Integration" statt? Die sozialräumliche Verteilung von Zuwanderern in den deutschen Städten zwischen 2014 und 2017.

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Berlin

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ZLB: Kws 27/231

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Abstract

Der Beitrag untersucht, wie die sozialräumliche Verteilung von Zuwanderern in den Jahren 2014 bis 2017 in den deutschen Städten aussah: Inwieweit hängt die räumliche Verteilung von Ausländern in diesem Zeitraum mit der sozialen Lage der Stadtteile (gemessen über die SGB-II-Quoten 2014) zusammen? Für die Untersuchung wurde auf Daten aus 86 deutschen Städten mit insgesamt 3.770 Stadtteilen zurückgegriffen. Die Mehrzahl stammt aus der Innerstädtischen Raumbeobachtung des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung. In Bezug auf den Wohnstandort von Zuwanderern wird in diesem Beitrag nicht aus einer ethnischen, sondern aus einer sozioökonomischen Perspektive argumentiert. Über alle Städte hinweg zeigt sich, dass die Ausländeranteile zwischen 2014 und 2017 dort am stärksten angestiegen sind, wo die meisten armen Menschen wohnen. Bei einer Einzelbetrachtung der Städte offenbaren sich nicht nur Ost-West-Unterschiede, sondern auch ausgeprägte Nord-Süd-Unterschiede. Zwei Strukturmerkmale spielen bei der sozialräumlich ungleichen Verteilung von Ausländern eine besondere Rolle: die Steuereinnahmen und noch mehr der Wohnungsleerstand in den Städten im Jahr 2014. Die sozialräumlich unterschiedliche Entwicklung der Ausländeranteile ist nicht nur auf den direkten Zuzug aus dem Ausland oder Umzugsbewegungen innerhalb der Städte zurückzuführen. Vor allem in den ostdeutschen Städten erfolgt der Zuzug in die sozial benachteiligten Gebiete aus anderen deutschen Kommunen.

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64 S.

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Discussion paper / WZB; P 2019-003