Wolfsburg - Sta(d)tt des Autos. Stadtentwicklung zwischen Autogerechtigkeit und klimafreundlicher Mobilität.
Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung
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Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung
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DE
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Berlin
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0936-9465
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ZLB: Kws 104 ZB 6841
IFL: Z 582
BBR: Z 592
IRB: Z 1795
IFL: Z 582
BBR: Z 592
IRB: Z 1795
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Abstract
Es gibt wohl kaum eine deutsche Stadt, bei der sowohl Stadtstruktur als auch Selbstverständnis der Stadtbewohner so deutlich mit dem Automobil verbunden sind, wie Wolfsburg. Bereits der Name, der 1938 gegründeten "Stadt des KdF-Wagens" verdeutlicht, dass Ursprung und Entwicklungsperspektive der Stadt einzig der Bau von Autos war. Der wirtschaftliche Erfolg des Volkswagenkonzerns prägt seit jeher die Stadtentwicklung und ist für die Stadt dabei sowohl Chance als auch Herausforderung in einer städtebaulichen und ökologischen Transformation hin zu einer klimafreundlichen Mobilität. Die inzwischen fast 80-jährige Geschichte der Stadtentwicklung Wolfsburgs ist bis heute von einer steten Expansion gekennzeichnet. Der ökonomische Erfolg des Volkswagenkonzerns führte zu einem raschen Bevölkerungsanstieg und einem steten Bedarf an neuem Wohnraum. In dessen Folge wurde der Siedlungskörper bis heute mehrfach erweitert. Eine Orientierung der Stadtentwicklung an Kompaktheit und Nutzungsdurchmischung, die bessere Bedingungen für den Rad- und den Fußverkehr sowie für öffentliche Verkehrsmittel hätte bewirken können, fand jedoch nur in Ansätzen statt. Die Entwicklung der Verkehrsinfrastruktur war über lange Zeit fast ausschließlich auf die Bedürfnisse des Autos ausgerichtet, entsprechend ist die Mobilitätskultur in der Stadt stark Pkw-geprägt. Die Wolfsburger legen derzeit rund 55 % aller Wege mit dem Pkw zurück, womit der Modal Split weniger einer Großstadt als einer ländlichen Region entspricht (WVI 2013). ÖPNV, Fuß- und vor allem Radverkehr spielen in der Wolfsburger Verkehrsplanung bis heute nur eine nachrangige Rolle. Der Pkw ist daher auch Hauptverursacher der CO2-Emissionen des Verkehrssektors der Stadt.
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Planerin
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Nr. 2
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S. 59-60