Zuwanderung in ländliche Räume Europas: zur Diversität von rural mobilities.
Leibniz-Institut für Länderkunde
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Leibniz-Institut für Länderkunde
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DE
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Leipzig
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0943-7142
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ZLB: Kws 165 ZB 2033
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Abstract
Der Beitrag gibt einen Überblick über die Diversität von Zuwanderungsprozessen in ländliche Räume Europas. Konzeptionell schließt er an das new mobility paradigm an und versteht Migrationsprozesse demnach als Teil von Mobilitäten. Aufgrund der Annahme, dass Individuen im Rahmen von Migrationsprozessen in einem Kontinuum von Mobilität und Beständigkeit zu verorten sind, etablieren Migranten temporäre Fixierungen an Orten. Zudem werden Migrationsprozesse in ländliche Räume durch Narrative von Ländlichkeit bestimmt. Die Deutungsmacht funktional-struktureller Perspektiven auf das Ländliche zur Erklärung von Zuwanderung wird daher durch den Einbezug sozialkonstruktivistischer Ansätze relativiert. Anschließend wird die Diversität von Wanderungsdynamiken in ländlichen Räumen Europas mit den Formen Amenity/Lifestyle Migration, Rückwanderung, Arbeitsmigration, Fluchtmigration überblickshaft dargestellt, wobei insbesondere deren temporärer Charakter hervorgehoben wird. Der Beitrag schließt mit Ausführungen zu Auswirkungen von Zuwanderung in ländliche Räume auf Wohnungsmärkte, Wirtschaft und Arbeitsmarkt sowie Sozialleben und Politik. Dabei wird deutlich, dass die sozio-demographische und sozio-ökonomische Diversität der Migranten selbst wie auch die lokal-regionalen, strukturellen Kontexte bei der Einschätzung, inwiefern Zuwanderer als Akteure des Wandels in ländlichen Räumen begriffen werden können, berücksichtigt werden müssen.
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Journal
Europa regional
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Nr. 3/4
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S. 3-15