Ganz auf Za(c)k. Sensorgestützte Sortierung für sauberen Kompost.
Deutscher Fachverl.
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Deutscher Fachverl.
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DE
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Frankfurt/Main
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0933-3754
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ZLB: Kws 274 ZB 6793
BBR: Z 551
BBR: Z 551
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Abstract
Die Menge an Bioabfällen hat sich in den letzten 25 Jahren nahezu verfünffacht. So auch beim Biomasse-Kompetenzzentrum der Zentralen Abfallwirtschaft Kaiserslautern (ZAK), wo aus jährlich rund 60.000 Tonnen Bioabfälle der Städte Kaiserslautern, Ludwigshafen/Rhein, Speyer, Frankenthal, Neustadt/Weinstraße und Worms sowie der Landkreise Kaiserslautern, Bad Dürkheim, Alzey-Worms und dem Rhein-Pfalz-Kreis Strom, Fernwärme und Qualitätskompost gewonnen werden. Die Bioabfälle aus der ganzen Region enthalten durchschnittlich rund 3,5 Prozent Fremdstoffe wie Glas, Plastik oder Metalle und sind immer wieder mit Plastiktüten durchsetzt, die nicht biologisch abbaubar sind. Damit unterscheidet sich das ZAK kaum von anderen Abfallwirtschaftsbetrieben in Deutschland. Was der Konsument leichtfertig verursacht, indem er Fremdstoffe in der Biotonne entsorgt, macht einen enormen technologischen Aufwand notwendig. Besonders bei der Gewinnung von Qualitätskompost muss bei einem Fremdstoffanteil von fünf Prozent der Wirkungsgrad der Fremdstoffentfrachtung bei über 99 Prozent liegen, um die gesetzlichen Anforderungen der Gütesicherung erfüllen zu können, da die Regeln für die Kompostgewinnung zusehends strenger werden. Beim Biomasse-Kompetenzzentrum der ZAK ging eine mehrstufige, sensorgestützte Sortieranlage für Biomasse in Betrieb, die in dem Beitrag vorgestellt wird. Bei der Einweihung der neuen Sortieranlage wurde die zunehmende "Mülltrennungs-Verdrossenheit" der Bevölkerung bemängelt. Trotz neuer Sortiertechniken sollten Bürgerinnen und Bürger nicht aus der Pflicht entlassen werden, Bioabfälle gewissenhaft zu sammeln.
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Entsorga
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Nr. 6
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S. 15-17