Integrierte Raum- und Binnenhafenentwicklung in Flussräumen von europäischer Bedeutung. Dargestellt am Beispiel des Rhein-Alpen-Korridors.

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Im Rahmen der europäischen Güterverkehrsentwicklung wächst besonders die Bedeutung von Binnenhäfen als regionale Verteilzentren und Hinterland-Hubs der Seehäfen. Die Herausforderung besteht darin, die unterschiedlichen Anforderungen und Planvorhaben der Binnenhäfen, Städte und Regionen entlang wichtiger Wasserstraßen zu erfassen und frühzeitig auf die Ziele der europäischen Verkehrsentwicklung, insbesondere auf das transeuropäische Verkehrsnetz (TEN-T), abzustimmen. Bislang werden aber die logistischen Anforderungen durch trimodale Ausbaumaßnahmen (Schiff-, Bahn-, Lkw-Anschluss) und deren Auswirkungen auf den Raum zu wenig berücksichtigt. Es fehlt eine problemorientierte Übersicht der räumlichen Hafenentwicklungen und verkehrstechnischen Planungen, insbesondere auf der Ebene der transnationalen europäischen Verkehrskorridore. Die Arbeit erörtert am Beispiel des Rhein-Alpen-Korridors, die Transformationsprozesse in vier systemrelevanten Rheinhäfen (Köln, Mannheim, Strassburg und Basel). Die zentralen Erkenntnisse der Arbeit sind: Integrierte Verkehrsplanung auf lokaler, regionaler und EU-Korridor-Ebene erhöht die Planbarkeit des Güterverkehrs und ermöglicht integrierte Transportlösungen durch die Bündelung des Straßen-, Schienen- und Schiffsverkehrs. Interessenkonflikte hinsichtlich der Transformation von originär genutzten Hafenflächen zu städtebaulichen Nutzungen müssen unter Berücksichtigung großräumlicher Belange verstanden und koordiniert werden. Rahmenbedingungen der Transformationsprozesse gesamträumlich zu verstehen, bedeutet die prozessualen Anforderungen besser einzuschätzen und zusätzliche planerische Handlungen vornehmen zu können. Hinsichtlich der Übertragbarkeit der Resultate auf andere Flussräume sind die Handlungsempfehlungen in Form einer Agenda für die integrierte Raum- und Binnenhafenentwicklung zusammengestellt.

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XI, 199 S.

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Diss. ETH; 24965