Weniger Autos, mehr globale Gerechtigkeit. Diesel, Benzin, Elektro: Die Antriebstechnik allein macht noch keine Verkehrswende.
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Berlin
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Abstract
Knapp ein Fünftel der CO2-Emissionen verursachte der Verkehrssektor 2015 in Deutschland. Im Widerspruch zu den Klimaschutzzielen sind die CO2-Emissionen im Verkehrssektor angestiegen und liegen nach vorläufigen Zahlen des BMUB sogar über dem Wert von 1990. Verantwortlich sind dafür vor allem Pkw. Neben den klimaschädlichen CO2-Emissionen entstehen beim Verbrennen von Benzin und Diesel große Mengen gesundheitsschädlicher Stickoxide und Feinstaub. Insbesondere in großen Städten und Ballungsgebieten führt das zu erheblichen Gesundheitsbelastungen und Umweltschäden. Elektroautos mit Akkuspeicher sind die derzeit beste Option, um Verbrennungsmotoren zu ersetzen. Der Ressourcenverbrauch von Autos ist, ungeachtet der Antriebstechnik, grundsätzlich hoch. Der Trend zu immer größeren Fahrzeugen ist dabei besonders Besorgnis erregend. Aus entwicklungspolitischer Sicht sind sowohl fossil als auch elektrisch betriebene Pkw problematisch. Denn die metallischen Rohstoffe für die immer größeren und schwereren Fahrzeuge der deutschen Autobauer werden otmals unter katastrophalen menschenrechtlichen, ökologischen und sozialen Bedingungen in Ländern des Globalen Südens abgebaut. In dem Dokument wird das Ziel einer zukunftsfähigen und global gerechten Mobilitätspolitik formuliert: Die Zahl der Autos und die mit ihnen zurückgelegten Kilometer muss drastisch reduziert werden. Von der Bundesregierung wird gefordert ein Ausstiegsszenario für den Verbrennungsmotor zu erarbeiten und ein nahes Datum für das Ende seiner Zulassung benennen.
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