Kritik des Bildungsgesamtplans. Über Struktur und Tendenzen der Expansion organisierter Bildung.

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SEBI: 78/5217

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Abstract

Ausgehend von der Beobachtung, daß der von der Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung 1973 vorgelegte Bildunqsgesamtplan über Zielvorstellungen kaum Aussagen enthält, fragt der Autor nach möglichen und tatsächlichen Funktionen der Erweiterung und Intensivierung organisierter Bildung. Er kritisiert die Vorstellung, vermehrte Bildung bedeute allemal eine Vergrößerung der Chancen für Mündigkeit, indem er zeigt, daß organisierte Bildung nicht lediglich Entfaltung des Individuums, sondern ebenso dessen Einpassung in gegebene gesellschaftliche Verhältnisse bedeutet. Insofern diese die Mehrheit der Bevölkerung zum Verkauf ihrer Arbeitskraft als als Ware zwingen, ist Bildung primär auf Ausbildung der Arbeitskraft und damit Einpassung in vorgegebene Verhältnisse gerichtet. Die Expansion staatlich organisierter Bildung fördert unter diesen Bedingungen nicht Autonomie, sondern Heteronomie.

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Bildungspolitik, Bildungsgesamtplan, Ideologie, Bildungswesen, Kultur, Theorie

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Konstanz: Universitätsverlag (1974), 44 S., Abb.

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Bildungspolitik, Bildungsgesamtplan, Ideologie, Bildungswesen, Kultur, Theorie

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Konstanzer Universitätsreden; 67