Nachhaltige kommunale Haushaltssicherung durch die Koproduktion öffentlicher Wirkungen mit Bürgerinnen und Bürgern? Substitutive und additive Formen von Koproduktion im Vergleich.

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DE

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Baden-Baden

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0947-9856

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ZLB: Zs 5590
TIB: ZB 5358

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Abstract

In dem Beitrag richtet sich der Blick auf die Rolle von Bürgern als Koproduzenten öffentlicher Leistungen und Wirkungen. D.h. es geht nicht nur um Mitsprache, sondern um Mitmachen. Der Beitrag zeigt neue Strategien zur Haushaltssicherung durch eine ressourcenorientierte Perspektive von Koproduktion auf. Insbesondere werden anhand von Szenarien substitutiver und additiver Koproduktion mit illustrativen Beispielen die Auswirkungen von Koproduktion auf Einsparungen bei der kommunalen Leistungserbringung, die Qualität öffentlicher Leistungen und öffentliche Wirkungen kritisch diskutiert. Dabei wird deutlich, dass effektive Koproduktion nicht heißt, Bürger als Lückenbüßer für eingesparte öffentliche Leistungen zu missbrauchen. Anschließend illustriert eine Fallstudie aus der niederländischen Gemeinde Zeist, wie in einem innovativen Ansatz des Spardialogs mit Bürgern, deren Expertise und Kreativität, eine Haushaltslücke von sechs Mio. Euro mit konstruktiven Sparvorschlägen geschlossen werden konnte.

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Verwaltung & Management

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Nr. 6

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S. 306-314

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