Nach dem Abfall ist vor dem Abfall. Fußball-WM mit Nachspielzeit für Kommunen und Stadien.

Deutscher Fachverl.
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Deutscher Fachverl.

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Frankfurt/Main

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0933-3754

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ZLB: 4-Zs 5887
BBR: Z 551

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Abstract

Eine Massenveranstaltung wie die Fußball-Weltmeisterschaft, die vom 9. Juni bis 9. Juli 2006 in zwölf deutschen Städten stattfindet, bedeutet mehr Lärm, mehr Verkehr, mehr Emissionen und einen hohen Wasser-, Rohstoff- und Energieverbrauch. Doch kaum ein anderer Bereich wird in der öffentlichen Diskussion mehr mit Umweltschutz in Verbindung gebracht als das Thema Abfall. Schätzungen gehen von einer Abfallmenge von insgesamt 300 bis 600 Tonnen aus, Experten rechnen jedoch aus unterschiedlichen Gründen mit weitaus mehr Müll. Die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 ist die erste Weltmeisterschaft mit einem Umweltkonzept. Es wurde von Wissenschaftlern des Öko-Instituts in Darmstadt für fünf umweltrelevante Bereiche erarbeitet. Für den Bereich Abfall, der in dem Beitrag behandelt wird, wurden drei Einzelziele formuliert: Sowohl in den Stadien als auch im Umfeld der Stadien werden Maßnahmen zur Abfallvermeidung ergriffen. Zur Reduzierung der Müllmengen werden möglichst verpackungsfreie Systeme oder Mehrwegsysteme genutzt. Für die Erfassung von Biomüll, Leichtverpackungen, Papier, Glas und Restmüll werden getrennte Sammelsysteme eingerichtet, um sie ökologisch hochwertig verwerten zu können. Neben dem Bericht über das Umweltkonzept im Bereich Abfall werden in dem Beitrag Maßnahmen aus einigen betroffenen Städten beschrieben. Zur Abfallverwertung wird die Frage aufgeworfen, ob Massenveranstaltungen tauglich sind für ein ausgeklügeltes Abfalltrennkonzept oder ehrgeizige Verwertungsquoten. difu

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Entsorga-Magazin

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Nr. 5

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S. 11-14

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