Der Aufbau von brückenbildendem sozialen Kapital im Umfeld benachteiligter Stadtteile. Bereitschaft zu und Hindernisse von quartiersübergreifenden Austauschprozessen und Netzwerken.

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ZLB: 2007/1304

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DI

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Abstract

Der Zusammenhalt in unserer Gesellschaft nimmt ab, und je mehr dies geschieht, umso wichtiger werden Entwicklungen hin zu einer solidarischen Stadt. Die notwendige Förderung sozialen Kapitals wird verstärkt diskutiert, es geht dabei um den Aufbau von sozialem Vertrauen und nachbarschaftliche Netzwerke. Es reicht nicht, wenn wir uns im Rahmen von Gemeinwesenarbeit und Stadtentwicklung auf benachteiligte Stadtteile konzentrieren. Die zentrale Frage ist, inwieweit die Menschen in den angrenzenden Stadtteilen offen sind und denjenigen aus den benachteiligten Gebieten Chancen und Möglichkeiten bieten, an ihren Ressourcen und Netzwerken teilzuhaben. Der Aufbau brückenbildenden sozialen Kapitals ist als ein Prozess zu begreifen, der nicht einseitig aus den benachteiligten Gebieten heraus zu realisieren ist. Um das ökonomische, kulturelle, soziale und symbolische Kapital der Menschen im Umfeld benachteiligter Stadtteile für das Programm "Soziale Stadt" nutzbar zu machen, muss stärker als bisher bei diesen sozioökonomisch und gesellschaftlich besser gestellten Menschen angesetzt werden. Plädiert wird für eine Gebietserweiterung und ein zusätzliches Handlungsfeld im Quartiermanagement in Form einer gezielten Initiierung und Begleitung von Austauschprozessen mit den Menschen im Umfeld des benachteiligten Quartiers. difu

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102 S.

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Schriftenreihe des europäischen Masterstudiengangs, Gemeinwesenentwicklung, Quartiermanagement und Lokalen Ökonomie. Studien; 1
Materialien der AG SPAK; M 205