Steuerehrlichkeit. Eine politisch-ökonomische und zugleich finanzsoziologische Analyse der Einkommensteuerrechtsanwendung und -befolgung in Deutschland.

Haag + Herchen
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Haag + Herchen

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Frankfurt/Main

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ZLB: 2009/348

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DI

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Abstract

Die Arbeit widmet sich der Frage, warum Steuerpflichtige ehrlich Steuern zahlen. Im Mittelpunkt steht das Interesse am Verstehen und Identifizieren von Steuerehrlichkeit. Als theoretische Grundlage dient ein dreigliedriger Erklärungsansatz: 1. Abschreckung von Steuerhinterziehung mittels Sanktionen (bzw. ökonomische Analyse des Steuerstrafrechts), 2. anreizkonforme Institutionen im Steuerrecht, im politischen System und im persönlichen Umfeld des Steuerzahlers (bzw. institutionenökonomische Analyse der Steuerrechtsanwendung und der Steuerbefolgung) sowie 3. bereitwillige Steuerehrlichkeit (bzw. ökonomische Analyse der Bedingungen der Steuermoral). Es wird die Hypothese aufgestellt, dass Steuerehrlichkeit auch in der kommunikativen Interaktion zwischen der Finanzverwaltung und dem Steuerpflichtigen kultiviert werden kann. Die Ergebnisse von Feldexperimenten, die in der deutschen Finanzverwaltung stattfanden, bringen die Bedeutung des Erfahrungswissens der Bediensteten der Steuerverwaltung zum Ausdruck. In der Arbeit wird ein Erhebungsinstrument zur standardisierten Befragung von Experten in der deutschen Einkommensteuerveranlagung entwickelt und in Pre-Tests erprobt. Die geplante repräsentative Erhebung kam nicht zustande, da sie von den obersten Finanzbehörden der Länder gestoppt wurde.

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349 S.

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Frankfurter Abhandlungen zu den gesamten Staatswissenschaften; 8