Suboptimale Nutzungen lieben lernen. Eine Schlüsselstrategie der integrierten Stadtentwicklung.

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Wiesbaden

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ZLB: 4-2009/1286

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EDOC

Abstract

Die Veränderungen in Bevölkerungsentwicklung und Wirtschaft nehmen zwangsläufig Einfluss auf die Immobilienmärkte. Dies gilt sowohl für Büro-, Gewerbe-, Wohn- und Einzelhandelsflächen als auch für besondere Anlagen wie Dorfgemeinschaftshäuser, Kindergärten, Schulen und Schwimmbäder. An vielen Orten werden Gebäude und Freiflächen aufgelassen und häufig nicht mehr oder nur teilweise von neuen Nutzern in Anspruch genommen. Oftmals unterbleibt eine weitere Investition in die Gebäude. In alten Bahngebäuden, Gewerbehallen, Scheunen und Wohnhäusern entstehen so Nischen für spezifische Nutzergruppen wie etwa Kleinunternehmer, Existenzgründer, Vereine, zivilgesellschaftliche Initiativen und Künstler. Die Studie analysiert solche Zwischen- und Nischennutzungsbeispiele in Hessen, zeigt ihre Potenziale, aber auch Hemmnisse auf. Ausführlich werden Strategien und Instrumente zur Aktivierung von Liegenschaften durch Zwischen- und Nischennutzer dargestellt. Auch die rechtlichen Rahmenbedingungen werden aufgezeigt und erläutert. Die Studie endet mit zusammenfassenden Schlussthesen und einem Ausblick auf die weitere Entwicklung.

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89 S.

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