Bodenmanagement in der Baulanderschließung in ausgewählten westeuropäischen Ländern.
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DE
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Bonn
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0303-2493
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BBR: Z 703
ZLB: Zs 2548
IRB: Z 885
IFL: Z 73
ZLB: Zs 2548
IRB: Z 885
IFL: Z 73
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Abstract
Der Beitrag basiert auf einem Forschungsvorhaben über die Rahmenbedingungen und die Funktionsweise städtischer Bodenmärkte in Großbritannien, den Niederlanden, Frankreich, Italien und Deutschland. Der Vergleich zeigt, daß in Großbritannien, Frankreich und Italien private Detailpläne schon seit längerem öffentlich-rechtliche ersetzen. Die Verantwortung für das Baulandangebot liegt in diesen Ländern im Gegensatz zu Deutschland und den Niederlanden vor allem bei privaten Akteuren. Es werden unterschiedliche Wege der Baulandbereitstellung definiert, und es wird ihre Bedeutung in den einzelnen Ländern erörtert. Die für das Bodenmanangement wichtigen Akteurkonstellationen werden je Land am Beispiel des Entwicklungsprozesses von eigengenutzten Wohnimmobilien dargestellt. In Deutschland ergeben sich ein vergleichsweise hoher Koordinierungsaufwand zwischen den beteiligten Akteuren sowie eine hohe Belastung der Kommunen bei geringer Übernahme von (finanziellen) Risiken trotz umfangreichem hoheitlichem Instrumentarium. Die untersuchten Systeme der Nachbarländer bieten zum Bodenmanagement in Deutschland zwei Alternativen: (1) eine Aufgabenverschiebung zugunsten der privaten Akteure (Großbritannien, Frankreich und Italien); (2) eine regelmäßige Nutzung von Bodenwertvorteilen, die nur durch konsequenten gemeindlichen Zwischenerwerb denkbar ist (Beispiel Niederlande). - (n.Verf.)
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Nr.1/2
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S.87-106