Warum gelten Hochspannungsleitungen in der Sowjetunion als krankmachend und in der Bundesrepublik als harmlos?

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IRB: Z 1362
BBR: Z 698

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Zusammenfassung

In der Sowjetunion werden die durch Hochspannungsleitungen erzeugten elektromagnetischen Felder als krankmachend angesehen und bei Freileitungen - zum Vorteil der Anwohner - die Möglichkeit der Umtrassierung genutzt. 319 Fallstudien vor Ort wurden von sowjetischen Wissenschaftlern ausgewertet und dabei die schädlichen Effekte der Hochspannungsleitungen mit Kopfschmerzen, Potenzstörungen, verschlechterte Arbeitsleistung, Schwindel, Schlafstörungen, Kraftlosigkeit und Brechreiz beschrieben. Diese Symptome verschwinden z.T. nach normalem Nachtschlaf d.h. fernab von den Hochspannungsleitungen. In der BRD werden diese Symptome mit der Diagnose "Vegetative Dystonie" gekennzeichnet. Bei einem zweitägigen Labortest wurde eine Erhöhung der Blutsenkung von 12,5 % und eine Zunahme der Leukozytenzahl von 2,4 % beobachtet, die als eindeutiger Hinweis auf eine Störung des Immunsystems bei Langzeitverweildauer an Hochspannungsleitungen gewertet werden kann. Bei den von dem schwedischen Forscher Tomenius untersuchten 45 Familien, die in der Nähe von Hochspannungsleitungen leben, waren 32 Kinder krebskrank. Bei Dauerbelastung sind Spätschäden möglich. (sks)

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Schlagwörter

Fallstudie, Gesundheitsschaden, Verlegung, Folgeschaden, Belastung, Krankheit, Hochspannungsleitung, Elektromagnetismus, Verkabelung, Anwohner, Trassenführung, Langzeitwirkung, Krebskrankheit, Krankheit

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Wohnung + Gesundheit 8(1986), Nr.34, S.53-54

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Fallstudie, Gesundheitsschaden, Verlegung, Folgeschaden, Belastung, Krankheit, Hochspannungsleitung, Elektromagnetismus, Verkabelung, Anwohner, Trassenführung, Langzeitwirkung, Krebskrankheit, Krankheit

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