Die Gewässergütekarte der Bundesrepublik Deutschland 1985.

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1985

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SEBI: 86/320-4

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Zusammenfassung

Die Gewässergütekarte zeigt in anschaulicher Form die Belastung der Gewässer mit biologisch abbaubaren organischen Substanzen. Die Gewässergüte der bundesdeutschen Flüsse hat sich seit 1980 deutlich gebessert. Dies zeigt ein Vergleich der von der Länderarbeitsgemeinschaft Wasser (LAWA) jetzt neu erarbeiteten Gewässergütekarte 1985 mit der vorausgegangen Karte. Kommunen und Industrie haben mit zum Teil erheblicher Unterstützung von Bund und Ländern allein in den letzten fünf Jahren mehr als 22 Millarden DM für den Gewässerschutz aufgewendet. Das Gewässerschutzkonzept der Bundesrepublik Deutschland baut auf dem Vorsorgeprinzip auf, d. h. unabhängig von der Gewässerbeschaffenheit gelten zunächst einheitliche Anforderungen für das Einleiten von Abwasser (Emissions-Prinzip). Wo dies nicht ausreicht, um eine angestrebte Gewässergüte zu erreichen oder zu erhalten, sind weitergehende Anforderungen an das Einleiten von Abwasser zu stellen (Immissions-Betrachtung). Die bisher durchgeführten Maßnahmen haben bewirkt, daß beim Sauerstoffhaushalt unserer Gewässer die gesteckten Ziele größtenteils erreicht worden sind. Auf Grund der inzwischen vertieften Erkenntnisse über ökologische Zusammenhänge und wegen der Anforderungen aus verschiedenen Nutzungen ist den schwer oder nicht abbaubaren, langlebigen und sich biologisch oder im Gewässersediment anreichernden Stoffen künftig erhöhte Aufmerksamkeit zu schenken. Die Länder streben an, den Anfall dieser Stoffe bereits am Entstehungsort zu verringern. Die nicht vermeidbaren Restbelastungen sollen mit Verfahren, die dem Stand der Technik entsprechen, aus dem Abwasser entfernt werden. difu

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München: (1985), 19 S., Kt.

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