Qualität und Quantität, bitte! Einstellungen zur staatlichen Verantwortung in der Kindertagesbetreuung.

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DE

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Bonn

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ZLB: Kws 32/45

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Zusammenfassung

Die Kurzexpertise liefert empirische Befunde über die Einstellungen der Bevölkerung zu verschiedenen Aspekten des Zugangs zur Tagesbetreuung von Kindern. Die empirischen Befunde basieren auf den Daten einer repräsentativen Bevölkerungsbefragung unter 2.000 Personen in Deutschland. Auf der Basis deskriptiver Analysen kann gezeigt werden, dass die große Mehrheit der erwachsenen Bevölkerung die Vereinbarkeit von Familie und Beruf als eine wichtige politische Aufgabe bewertet, für deren Verbesserung sie den Staat in der Verantwortung sieht. Für mehr staatliche Investitionen in Kitas plädieren mehr als drei Viertel der Befragten. Damit besteht ein weitgehender gesellschaftlicher Konsens über den weiteren Ausbau der Kinderbetreuung in Deutschland. Demgegenüber fordert nur etwa jede_r zweite Befragte höhere staatliche Ausgaben für das Kindergeld. Diese Befunde zu familienpolitischen Leistungen belegen, dass die Bevölkerung den Ausbau staatlicher Dienstleistungen stärker befürwortet als eine Erhöhung der (direkten) Geldleistungen an Familien. Sehr hohe Zustimmung finden in der Bevölkerung auch die Forderung nach kostenlosem Zugang zu Kitas (83 Prozent) und der Wunsch nach Verbesserung der Betreuungsqualität durch den Staat (88 Prozent). Insgesamt belegen die Ergebnisse eine große Zustimmung zu einem weiteren Ausbau der öffentlichen Kinderbetreuung und zu einer Verbesserung ihrer Qualität durch den Staat. Auch der kostenlose Zugang zur Kita wird von einer großen Mehrheit unterstützt. Dennoch sollte auch die Bedeutung der Geldleistungen im Bereich der Familienpolitik nicht übersehen werden, denn besonders für Befragte mit niedrigen Einkommen scheint das Kindergeld einen unverzichtbaren Teil ihres Haushaltseinkommen darzustellen.

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27 S.

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Gute Gesellschaft - soziale Demokratie #2107plus