Türkische MigrantInnen der zweiten Generation zum Thema Staatsangehörigkeit.

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DE

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Oldenburg

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ZLB: 2004/742

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DI

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Abstract

In den öffentlichen Diskussionen um die Reform des deutschen Staatsangehörigkeitsrechts sind Migranten zu diesem Thema kaum zu Wort gekommen. Die Arbeit gibt einen Einblick, wie junge Erwachsene türkischer Herkunft biographisch das Thema Staatsangehörigkeit bearbeiten und wie sie daraus handlungsleitende Motive entwickeln. Hinter den Positionen der Migranten stehen komplexe Überlegungen, die davon abhängig sind, welche Zuordnungen sie selbst vornehmen und welche Prioritäten sie in ihrer persönlichen Lebensplanung setzen. Migrationserfahrungen, familiäre Bindungen ins Herkunftsland, Ausbildungs- und Berufssituation, die politische und (bi-) kulturelle Identität und nicht zuletzt Diskriminierungserfahrungen spielen hierbei wichtige Rollen. Die Arbeit ist ein Plädoyer für einen differenzierten und dialogischen Diskurs zum Thema Staatsangehörigkeit. difu

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102 S.

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Berichte der Arbeitsstelle Interkulturelle Frauen- und Migrationsforschung; 3