Straßen voller Leben mit Shared Space. Für ein entspanntes Miteinander.

Alternative Kommunalpolitik
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Alternative Kommunalpolitik

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DE

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Bielefeld

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0941-9225

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ZLB: Kws 740 ZB 6736
IRB: Z 1674
BBR: Z 555

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Abstract

Der Begriff Shared Space - gemeinsam genutzter Raum - wurde für ein Interreg-Projekt der Europäischen Union (EU) geprägt, das von 2005 bis 2008 im Nordseeraum stattfand. In der Bundesrepublik Deutschland nahm die niedersächsische Gemeinde Bohmte an dem Projekt teil. Die Idee war, Straßenräume zu gestalten, in denen das Zusammenspiel der Verkehrsteilnehmer nicht durch starre Regeln gesteuert wird, sondern durch die Interaktion miteinander. Damit wurde an das Verkehrsberuhigungskonzept angeknüpft, das in den Niederlanden schon rund 40 Jahre praktiziert wird. Inzwischen ist die Zahl der umgesetzten Shared Space-Projekte europaweit dreistellig. In der Bundesrepublik gibt es etwa 40 gute Beispiele, darunter auch viele, die nicht explizit unter dem Label Shared Space geplant und umgesetzt wurden, aber dennoch die Prinzipien aufgegriffen haben. Darüber hinaus gibt es noch eine Vielzahl von Fußgängerzonen in Stadtzentren mit einem nicht geringen Maß an notwendigem Bus-, Andienungs-, Altstadterschließungs- und Fahrradverkehr. In den fünf Jahren seit dem Abschluss des EU-Projekts hat sich die Diskussion um die Verkehrssicherheit des Konzeptes Shared Space deutlich versachlicht und ausdifferenziert. Vor diesem Hintergrund wird in dem Beitrag ausgeführt, dass Shared Space bislang noch wenig durch Wirkungsforschung evaluiert wurde. Zwar hat die Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen bereits 2011 die "Hinweise zu Straßenräumen mit besonderem Überquerungsbedarf - Anwendungsmöglichkeiten des Shared Space-Gedankens" veröffentlicht, doch es bleiben weiterhin Fragen offen, die in dem Beitrag definiert werden. In diesem Zusammenhang wird das Netzwerk Shared Space vorgestellt, das von verschiedenen Verbänden mit fachlicher Unterstützung der Heinrich-Böll-Stiftung gegründet wurde.

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AKP. Fachzeitschrift für Alternative Kommunalpolitik

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S. 54-56

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