Integrations- und Reintegrationsproblematik der in der Bundesrepublik Deutschland lebenden iranischen Ärzte und ihrer nach Iran zurückgekehrten Kollegen - Eine vergleichende Untersuchung
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SEBI: 77/437
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DI
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Abstract
Untersucht wurden eine Stichprobe von 70 in den Iran zurückgekehrten Medizinern sowie 50 iranische Ärzte in Nordrhein-Westfalen, die sämtlich an einem der Krankenhäuser des Landes arbeiteten. Hauptfragen der Untersuchung waren dabei, inwieweit der Prozeß des institutionalisierten interkulturellen Lernens mit Norm- und Wertkonflikten einhergeht und ob diese Norm- und Wertkonflikte nach einer Rückkehr in die Herkunftsgesellschaft andauern bzw. neu aufbrechen und eine potentiell innovatorische Kraft darstellen. Die Tatsache, daß die iranischen Ärzte trotz einer positiveren Beurteilung der BRD und einer negativeren Einstellung gegenüber dem Iran zurückgekehrt sind und der überwiegende Teil der BRD-Stichprobe dies auch tun will, relativiert die These, daß das positive Bild über die ,,Gastgesellschaft'' oder das ,,negative Heimatbild'' die Rückkehr entscheidend hemmen. Insofern wird die Auslandsausbildung positiv bewertet, wenn der zurückgekehrte Akademiker in eine kritische Interaktion mit seinen Rollenpartnern der Primär- und Sekundärgruppen eintritt.
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Arzt, Integration, Auslandsausbildung, Arbeitsbedingung, Ausländer, Gesundheitswesen, Soziologie
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Bochum: (1976), V, 182 S., Tab.; Lit.; Zus.(soz.Diss.; Bochum 1976)
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Arzt, Integration, Auslandsausbildung, Arbeitsbedingung, Ausländer, Gesundheitswesen, Soziologie