Alle sitzen im selben Boot. Hochwasserschutz.
Eppinger
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Eppinger
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DE
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Schwäbisch-Hall
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0723-8274
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ZLB: 4-Zs 3025
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Abstract
Um die Schäden von Überflutungen möglichst gering zu halten, sind ortsübergreifende Maßnahmen geboten. Wichtige Elemente der Vorsorge sind Hochwasserschutzpläne (HWSP) sowie die Simulation des Niederschlags- und Abflussgeschehens. Flussgebietsbezogene Hochwasserschutzpläne sind laut Paragraf 31 des Wasserhaushaltsgesetzes (WHG) von den Bundesländern für Flussgebiete zu erstellen, in denen besondere Hochwasserprobleme auftreten. Auch auf Ebene der Europäischen Union ist eine entsprechende Richtlinie in Arbeit. In Hessen wurde vom Regierungspräsidenten Gießen das Pilotprojekt HWSP Solmsbach initiiert, das in dem Beitrag vorgestellt wird. Der Solmsbach löste im Jahr 1981 durch starke Niederschläge ein Hochwasser aus, das unter anderem in den Städten Solms und Braunfels erhebliche Schäden verursachte. Hochwasserschutz im schmalen Solmsbachtal stellt sich als keine einfache Aufgabe dar, da die hierfür verfügbaren Flächen begrenzt sind. Der HWSP Solmsbach soll für das gesamte Einzugsgebiet, aufbauend auf einer aktuellen Datengrundlage, die Schutzbedürfnisse sowie die Möglichkeiten (und Grenzen) für überregional wirkende Hochwasserschutzmaßnahmen im Tal aufzeigen. Basis der Modellrechnungen ist ein digitales Geländemodell (DGM) im Zehn-Meter-Raster. Die hydrologische Darstellung erfolgt in einem Niederschlags-Abfluss-Modell. Die Erarbeitung des HWSP Solmsbach geschieht in enger Abstimmung mit den betroffenen Gemeinden. Eine interkommunale Vereinbarung zum Bau und Unterhalt von Hochwasserschutzbauwerken ist bereits in Vorbereitung. difu
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Der Gemeinderat
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Nr. 9
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S. 44-45