Ärztemangel - Ärzteschwemme? Auswirkungen der Altersstruktur von Ärzten auf die vertragsärztliche Versorgung.

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Bonn

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ZLB: 2003/1305-4

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Abstract

Die Statistik weist für das Jahr 2001 mit 297.893 berufstätigen Ärzten eine neue Rekordzahl für Deutschland aus. Sowohl die Zahl der ambulant als auch die Zahl der stationär tätigen Ärzte hat sich seit vielen Jahren kontinuierlich erhöht. Seit Beginn der 70er Jahre hat sich die Ärztedichte in Deutschland mehr als verdoppelt und im Jahre 2001 mit 361 Ärzten je 100.000 Einwohner einen neuen Spitzenwert erreicht. In der Presse wird bereits gewarnt, dass zu viele Mediziner ausgebildet werden und somit mit einer zu erwartenden Medizinerarbeitslosigkeit zu rechnen ist. In einer von der Kassenärztlichen Vereinigung vorgelegten Untersuchung wird allerdings die These vertreten, dass es aufgrund der Altersstruktur der Vertragsärzteschaft, insbesondere in den neuen Bundesländern, zu drastischen Versorgungsengpässen kommen wird. Seitdem wird in zahlreichen Medien schon wieder von einem drohenden Ärztemangel geschrieben. Deshalb wird von Seiten der Kassenärztlichen Bundesvereinigung davon ausgegangen, dass es in den nächsten Jahren einen enormen Ersatzbedarf für die aus Altersgründen ausscheidenden Vertragsärzte geben wird. Dies war Anlass für die AOK eine Untersuchung vorzunehmen, um diese These vom drohenden Ärztemangel zu prüfen. Hierfür gibt die Studie Hilfen an die Hand. sg/difu

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249 S.

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WIdO-Materialien; 48