Die DDR und ihre Grenzgebiete zur Bundesrepublik Deutschland. Gedanken u. Probleme.
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SEBI: Zs 237-4
BBR: Z 700
IRB: Z 1003
BBR: Z 700
IRB: Z 1003
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Zusammenfassung
Die dargestellten Entwicklungen lassen erkennen, daß sich in den bisherigen Grenzgebieten, bezogen auf die Verhältnisse in der DDR, eindeutige Vorzugsbedingungen herausbilden. Bei möglicherweise längerfristigem Bestehen des Wirtschafts-, Sozial- und Einkommensgefälles zwischen der Bundesrepublik und der DDR muß deshalb neben der generellen Wanderungsbewegung der Bevölkerung von Ost nach West zusätzlich innerhalb der DDR mit räumlichen Veränderungen der Bevölkerungsverteilung und Wirtschaftsentwicklung zugunsten der grenznahen Räume gerechnet werden. Aus der Notwendigkeit, vorrangig entlang der Grenze Maßnahmen zur Infrastrukturentwicklung, besonders aber zum Umwelt- und Naturschutz durchzuführen, ergibt sich das Problem, daß jeder realisierte Schritt auf diesen Gebieten die Standortvorteile gegenüber anderen Regionen der DDR erhöht und damit vorhandene Disproportionen innerhalb der DDR verstärken kann. Aus dieser Sicht stellen die Verf. zur Diskussion: (1) schrittweise Umlenkung der regionalen Wirtschaftsförderung im "Zonenrandgebiet" auf bundesdeutscher Seite auf die Umsetzung gemeinsamer Maßnahmen und Ziele des Natur-, Umwelt- und Landschaftschutzes sowie zur Verbesserung der technischen Infrastruktur auf beiden Seiten der Grenze; (2) Erweiterung der Zonenrandförderung auf das Gebiet der DDR insgesamt für die Aufgaben des Umweltschutzes, der
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Grenzraum, Regionalentwicklung, Regionale Wirtschaftspolitik, Infrastrukturplanung, Naturschutz
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Raumforschung und Raumordnung, Köln 49(1990), H.2/3, S.106-109, Kt.
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Grenzraum, Regionalentwicklung, Regionale Wirtschaftspolitik, Infrastrukturplanung, Naturschutz