Ästhetische Nachhaltigkeit. Themenheft.

Wohnbund
Keine Vorschau verfügbar

Datum

2010

item.page.journal-title

item.page.journal-issn

item.page.volume-title

Herausgeber

Wohnbund

Sprache (Orlis.pc)

DE

Erscheinungsort

München

Sprache

ISSN

1021-979X

ZDB-ID

Standort

ZLB: 4-Zs 5875
BBR: H 893

Dokumenttyp (zusätzl.)

Autor:innen

Zusammenfassung

Das Thema Baukultur findet in der Politik wie auch in der Öffentlichkeit zunehmend Beachtung. Die Beiträge in dem Themenheft widmen sich daher der Frage, welchen baukulturellen Beitrag die alternativen Wohnprojekte und die jungen Genossenschaften geleistet haben und welchen sie künftig leisten können. Die frühen Genossenschaftsbauten sollten bei einem Gang durch die Stadt an ihrer Erscheinung sogleich erkennbar sein und im Ensemble der Stadt durch eine besondere Qualität herausragen. Zurückblickend folgten die ersten Genossenschaftsbauten überwiegend dieser Grundidee. Ihr Baustil grenzt sich vom Üblichen ab und ist als genossenschaftlicher eindeutig zu identifizieren. Auch die Reformbauten der 1920er Jahre sind Ausdruck einer gesellschaftlichen Idee der Moderne. Man sieht, dass hier andere Lebensformen möglich sind als im "normalen" Wohnungsbau. Bei vielen heutigen Wohnprojekten der Baugemeinschaften ist die Intention ihrer Bewohner in der Architektur durchaus sichtbar, doch viele ihrer Protagonisten sehen keine Verantwortung über das Eigene hinaus. Vor allem wird oft übersehen, dass eine hohe ästhetische Qualität auch zur Nachhaltigkeit eines Gebäudes beiträgt. Vor diesem Hintergrund sind in dem Themenheft folgende Beiträge versammelt: J. Brech: Die Verantwortung für die Ästhetik der Wohnung, des Hauses und der Stadt (S. 6-19); R. Amman u. B. von Neumann-Cosel: Baukultur und genossenschaftliche Identität - Zur Architektur der frühen Wohnungsgenossenschaften (S. 20-29); J. Reinig: Schön, wahr, gut? - Die Architektur der Baugemeinschaften (S. 30-33); V.M. Lampugnani: Eine neue Einfachheit - der Freistil der zeitgenössischen Architektur und die historische Tradition der Einfachheit (34-37); J. Brech: Neue Technologien des Planens und Bauens - neue Architektur? (S. 38-50); J. Brech: Architektur und Soziales - der "Erste Wiener Wohnbaupreis" (S. 54-59). Ergänzt werden die Aufsätze durch ein Interview zur Architekturpsychologie: R. Rambow u. P. Carega: Bauherr und Architekt sind wie Hase und Igel (S. 51-53).

item.page.description

Schlagwörter

Zeitschrift

Wohnbund-Informationen

Ausgabe

Nr. 1/2

Erscheinungsvermerk/Umfang

Seiten

S. 3-59

Zitierform

Stichwörter

Serie/Report Nr.

Sammlungen