Grüne Infrastruktur wird immer wichtiger. Stadtplanung im Klimawandel.
Alternative Kommunalpolitik
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Alternative Kommunalpolitik
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DE
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Bielefeld
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0941-9225
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ZLB: Kws 740 ZB 6736
IRB: Z 1674
BBR: Z 555
IRB: Z 1674
BBR: Z 555
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Abstract
Für die Anpassung an den Klimawandel spielen städtische Grünflächen eine zentrale Rolle. Doch im vergangenen Jahrhundert nahm fast überall der relative Grün-Anteil an der Stadtfläche ab. Auch heute kann sich die Grünflächenplanung nur schwer gegen bauliche Verdichtung, Unterbauung mit Leitungen oder Tiefgaragen durchsetzen. Zudem hat der Ruf nach mehr Wohnraum in den Innenstädten zur Folge, dass private Investoren Grünflächen häufig als teuer und unnütz im Sinne der Verwertungslogik betrachten. Doch heutige und künftige Grünräume müssen gerade dort gesichert werden, wo die Stadt wächst und überwiegend von Investoren geprägt wird. In dem Beitrag wird ausgeführt, dass zur Verhinderung von städtischen Hitzeinseln laut Deutschem Wetterdienst (DWD) ein Grünflächenanteil von mindestens einem Viertel des Stadtgebietes gewährleistet sein müsste. Frischluftschneisen, Kaltluftentstehungsgebiete, Grün-Vernetzungen und schattenspendende Bäume sollten in der Stadt- und Freiraumplanung eine elementare Rolle spielen. Auch Dach- und Fassadenbegrünungen tragen zur Verbesserung des Stadtklimas bei. Zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels gehört zudem die Bewässerung und die Beschränkung der Bodenversiegelung. Ein Steuerungsinstrument gegen die Bodenversiegelung könnte die Wertermittlung sein: Öffentliches Grün ist ein Vermögen und seine Pflege dient dem Werterhalt.
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AKP. Fachzeitschrift für Alternative Kommunalpolitik
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Nr. 4
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S. 37-38