Hygienisierung landwirtschaftlicher Abwässer. Biogasanlagen können die Ausbreitung von Antibiotika, Mikroorganismen und Resistenzen aus der Intensiv-Tierhaltung minimieren.

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Berlin

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1868-9531

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ZLB: Kws 280 ZB 1571
IRB: Z 1853

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Abstract

Schwermetalle, Antibiotika, Mikroorganismen und Resistenzen aus der Intensiv-Tierhaltung, die Wasser und Boden kontaminieren, vermindern die Artenvielfalt und damit die ökologische Funktionalität der Biotope. Aber auch die Menschen sind direkt von humanpathogenen Bakterien betroffen. Bevor Antibiotika und mikrobiologische Kontaminanten auf Agrarflächen ausgebracht werden, sind deshalb effiziente Eliminierungsstrategien bei der Behandlung von Wirtschaftsdüngern zu realisieren. Neben einer Eintragsminderung dieser Schadstoffe durch striktere Verabreichungsgesetze sind auch technologische Verfahren zur Emissionsminderung erforderlich. So kann insbesondere eine biotechnologische Aufbereitung einen hygienisierenden Effekt haben. Von besonderem Interesse ist hier der Einsatz von Biogasanlagen zur Reduktion kultivierbarer Bakterien und Pilze, pathogener und resistenter Bakterien von Resistenzgenen sowie zur Eliminierung antibiotischer Substanzen.

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S. 17-23

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