Innenstadt und stationärer Einzelhandel - ein unzertrennliches Paar? Was ändert sich durch den Online-Handel?
Springer
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Springer
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DE
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Heidelberg
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0034-0111
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ZLB: Kws 150 ZB 6820
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Abstract
Stationärer Einzelhandel und (Innen-)Stadt sind räumlich betrachtet eng miteinander verflochten. Durch die zunehmende Relevanz des Internets und insbesondere des damit verbundenen Online-Handels im Alltag der Menschen verliert der physische Raum als konstantes Bindeglied aktuell jedoch immer mehr an Bedeutung. Vor dem Hintergrund der allgemeinen Zeitknappheit und den Vorzügen, welche der Online-Handel bietet, werden immer mehr Produkte online und nicht im stationären Einzelhandel erworben. Dies schlägt sich auch in der Umsatzentwicklung nieder. Während der stationäre Einzelhandel in den letzten Jahren nahezu stagnierende Umsätze zu verzeichnen hat, sind die Wachstumsraten im Online-Handel immens. Bis 2025 soll der Online-Anteil am gesamten Einzelhandelsumsatz auf rund 15 % anwachsen. Dies bleibt nicht ohne Folgen für innerstädtische Einzelhandelslagen. Es wird - abhängig von ihrer Lokalisierung in räumlich-strukturell begünstigten oder benachteiligten Städten - sowohl Gewinner als auch Verlierer geben. Um die Folgen für die davon betroffenen Räume möglichst gering zu halten, sollten die Möglichkeiten, welche die zunehmende Digitalisierung bietet, als Chance für die Attraktivitätssteigerung der innerstädtischen Einzelhandelslagen genutzt werden.
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Raumforschung und Raumordnung
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Nr. 2
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S. 151-163