Gebietsreformen - politische Entscheidungen und Folgen für die Statistik.

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Sprache (Orlis.pc)

DE

Erscheinungsort

Bonn

Sprache

ISSN

1867-0547

ZDB-ID

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ZLB: Kws 740/36

Dokumenttyp

Dokumenttyp (zusätzl.)

ST
EDOC

Autor:innen

Zusammenfassung

Eine Gebietsreform wird auch als (kommunale) Neugliederung bezeichnet. Sie beschreibt eine territoriale Verwaltungsreform, die zur Bildung anderer, meist größerer Verwaltungseinheiten führt. Gebietsreformen werden selten isoliert, meist zusammen mit Funktionalreformen umgesetzt. Diese verteilen die Aufgaben zwischen Staat und Kommune oder zwischen Kommune und Kommunalverband neu. Gebietsreformen sollen die erhofften Effekte der Funktionalreformen unterstützen bzw. verstärken. Mit Funktional- und Gebietsreformen sollen die Landes- und Kommunalverwaltungen verschlankt und Aufgaben effizienter erledigt werden was die öffentlichen Haushalte entlastet. Den Funktionalreformen geht eine Aufgabenkritik voraus, die zu einer Umverteilung oder auch Auslagerung von kommunalen Aufgaben auf überkommunale Ebenen oder die private Wirtschaft führt. Bei der Gebietsreform steht die Straffung der Verwaltungsstrukturen durch Zusammenlegung von Gebietseinheiten im Vordergrund.

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Seiten

19 S.

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BBSR-Berichte kompakt; 6/2010