Changes in the German urban System - a financial-sector perspective.

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Heidelberg

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0034-0111 (print)

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ZLB: 4-Zs 237
BBR: Z 700
IRB: Z 1003
IFL: I 378

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Abstract

Jüngere Untersuchungen von Städtesystemen, insbesondere die Beiträge des Globalization and World Cities Research Network (GaWC), beruhen bisher überwiegend auf der Analyse nationaler und internationaler Bürostandorte von unternehmensbezogenen Dienstleistungsunternehmen. Demgegenüber zeigt der Beitrag, wie die Geographie von Nachfrage- und Angebotsbeziehungen sowie von Wissensflüssen die Bürostandortforschung der GaWC-Forschergruppe um aussagekräftige Erklärungen zu Relationen zwischen Städten und damit zur Struktur und Entwicklung von Städtesystemen ergänzen kann. Der Ansatz wird anhand einer Untersuchung des Wissensmanagements von Private Equity- bzw. Kapitalbeteiligungsgesellschaften in Deutschland erläutert. Im Mittelpunkt der empirischen Analyse stehen die Beziehungen und Netzwerke zwischen Kapitalbeteiligungsgesellschaften und ihren externen Partnern sowie deren räumliche Muster. Die geographische Verteilung von Kapitalbeteiligungsgesellschaften in Deutschland ist durch eine dezentrale Konzentration inFrankfurt/Main und den regionalen Finanzzentren gekennzeichnet. Die Untersuchung zeigt jedoch, dass der Standort München unter den regionalen Finanzzentren eine besondere Entwicklung aufweist. Lediglich in München haben Private Equity-Aktivitäten - unterstützt durch andere lokale Finanzakteure - eine sich selbst verstärkende Entwicklung des Finanzzentrums eingeleitet. Damit tragen die Dynamik von Private Equity und das damit verbundene Wissensmanagement zu einer Differenzierung des deutschen Finanzsystems bei, in deren Folge München sich als sekundäres nationales Finanzzentrum mit einer Spezialisierung im Bereich Private Equity, insbesondere Frühphasenfinanzierung, etabliert. Insgesamt verdeutlicht die Untersuchung, wie qualitative Netzwerkanalysen unser Verständnis für die Entwicklung von Städtesystemen erweitern können.

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Raumforschung und Raumordnung

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Nr. 3

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S. 201-211

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