Rationierung und kollektive Entscheidungen im Bereich des Gesundheitswesens.

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Berlin

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0949-0752

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ZLB: 97/4122-4

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Abstract

Um zu prüfen, ob eine "Ökonomie der Gesundheit" sowohl ethisch zu rechtfertigen als auch ökonomisch sinnvoll ist, stellt der Band die grundlegenden Charakteristika dieses Ansatzes vor und untersucht, ob nicht durch die rein marktlichen Beziehungen eine Sicherstellung des Gutes Gesundheit ausreichend gewährleistet werden kann so daß sich kollektive Entscheidungen erübrigen. Es wird nachgewiesen, daß eine rein marktwirtschaftliche Lösung insbesondere aufgrund von Defiziten eines notwendigen Versicherungsmarktes zu gesellschaftlich unerwünschten Ergebnissen führt. Auch bei einer unvollkommenen marktwirtschaftlichen Lösung ergibt sich ein Rationierungssystem, das kollektive Entscheidungen über das adäquate Rationierungsverfahren unumgänglich macht. Zum Abschluß stellt der Band die unterschiedlichen kollektiven Verfahren zur Umsetzung einer Rationierung dar und diskutiert die Vor- und Nachteile einer Makro- versus Mikrorationierung, der regelgebundenen versus diskretionären Rationierung und von Individual- versus Kollektiventscheidungen. eh/difu

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15 S.

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Veröffentlichungsreihe des Berliner Zentrums Public Health; 2/97