Westdeutsches Polizeirecht unter alliierter Besatzung (1945-1955).

Mohr Siebeck
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Mohr Siebeck

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Tübingen

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ZLB: 2010/2891

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DI
RE

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Abstract

Das Jahrzehnt zwischen der Kapitulation von 1945 und der Aufhebung des Besatzungsstatus 1955 ist das erste und zugleich besonders bedeutende der westdeutschen Polizeirechtsgeschichte. Der Autor erforscht diese Dekade erstmals umfassend. Seine Untersuchung zeigt ein rechtlich stark zersplittertes Gebiet, auf dem die Besatzungsmächte mit Nachdruck versuchten, ihre Vorstellungen einer "guten deutschen Polizei" umzusetzen. Der Autor schildert im ersten Teil der Arbeit nicht nur die Eingriffe der Briten, Amerikaner und Franzosen in die Kernbereiche des formellen und materiellen Polizeirechts, sondern bezieht auch die Polizeiverordnungen, die polizeiliche Straf- und Verwarnungspraxis und die Zwangsmittel mit ein. Im Mittelpunkt des zweiten Teils steht die Kompetenzverteilung zwischen Bund und Ländern nach dem Grundgesetz, einschließlich der Grenzpolizei und des Verfassungsschutzes.

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X, 289 S.

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Beiträge zur Rechtsgeschichte des 20. Jahrhunderts; 66