Wirtschaftsfaktor Immobilien 2017.
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2017
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DE
Erscheinungsort
Berlin
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EDOC
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Zusammenfassung
Immobilien sind vordergründig normale Güter. Dies gilt aber nur in der engen ökonomischen Auslegung. Demnach bedeutet die Normalität der Güternachfrage, dass die Nachfrage positiv auf Einkommensänderungen reagiert. Ansonsten sind Immobilien in vielfacher Hinsicht besondere Güter: sie sind großvolumig, langlebig, standortgebunden, dadurch spezifisch und erfordern für die Entwicklung und Bewirtschaftung sehr viele verschiedene Marktakteure. Und sie decken Bedarf, der sich häufig nicht durch andere Güter decken lässt und gleichzeitig elementare Bedürfnisse betrifft. Daher spielen Immobilien nicht nur eine ökonomisch hohe, sondern auch eine kulturell und häufig auch emotional wichtige Rolle. Auf Grund dieser Besonderheiten laufen Prozesse auf Immobilienmärkten vergleichsweise langsam ab und führen zu relativ hohen Transaktionskosten. Immobilienmärkte sind darüber hinaus verbunden. Veränderungen z. B. auf den Vermietungsmärkten führen zu Folgewirkungen auf Investment- und Fertigstellungsstellungsmärkten und über die Veränderung des Immobilienbestands wieder zurück auf die Vermietungsmärkte. Zudem gibt es zahlreiche regionale und sektorale Immobilienmarktverbindungen: Veränderungen auf Wohnungsmärkten wirken auf die Märkte der Wirtschaftsimmobilien und umgekehrt; Preissteigerungen in Kernstädten wirken auf die Preise in der Peripherie und umgekehrt. Die Vielzahl dieser Verbindungen sowie die Trägheit der Marktprozesse kann zu heftigen Immobilienmarktzyklen führen. In Deutschland sind diese Zyklen allerdings vergleichsweise wenig ausgeprägt. Die Regulierung von Immobilienmärkten muss die Besonderheiten von Immobilienmärkten beachten, damit sie nicht nur effizient, sondern auch effektiv sein kann.
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Ausgabe
Erscheinungsvermerk/Umfang
Seiten
80 S.