Sinti und Roma und die deutsche Staatsangehörigkeit.

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Bonn

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ZLB: 95/4035

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DI

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Abstract

Vor dem Hintergrund der seit Jahrhunderten vertriebenen und verfolgten Angehörigen einer Minderheit, die oft als heimatlos angesehen wurden, besitzt die Staatsangehörigkeit für die Sinti und Roma eine große Bedeutung. Gegenstand der Untersuchung ist die Erläuterung und rechtliche Beurteilung der staatsangehörigkeitsrechtlichen Stellung von Sinti und Roma seit ca. 1400. Die Studie stellt zunächst die Möglichkeiten des Erwerbs der deutschen Staatsangehörigkeit durch Geburt oder Einbürgerung und den Verlust durch Wegzug sowie während der Zeit von 1933 bis 1945 dar. Es folgen die Klärung des Begriffs Staatenlosigkeit; ferner die Grundsätze für die Regelung der Staatsangehörigkeit (staatliche Souveränität und völkerrechtliche Verträge); abschließend wird der Anspruch auf Wiedereinbürgerung nach Art. 116 Abs. 2 GG behandelt. rebo/difu

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XXIII, 153 S.

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