Zur Frage der Patientenselektion in einem sektorisierten Versorgungsangebot, dargestellt an der Abteilung für Sozialpsychiatrie der FU Berlin im Bezirk Charlottenburg.
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SEBI: 86/6055
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DI
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Abstract
Durch Festlegung eines geographisch abgegrenzten und größenordnungsmäßig definierten Standardversorgungsgebietes (Sektor), z.B. einem Stadtbezirk, soll die Grundlage für ein bedarfsgerechtes und kooperierendes Versorgungssystem geschaffen werden, das allen Patienten des Gebietes ein geeignetes psychiatrisches Behandlungsangebot macht. Am Untersuchungsbeispiel betrachtet die empirische Arbeit ein Modell der sektorisierten Versorgung. Drei Fragen stehen dabei im Brennpunkt: Inwieweit unterliegt das Patientenangebot an die Charlottenburger Abteilung für Sozialpsychiatrie (AfS) einer Vorselektion durch andere vorbehandelnde Institutionen oder stellt es eine repräsentative Stichprobe aus der stationären Charlottenburger psychiatrischen Population dar? Zweitens: Ob und wie findet eine Selektion durch die AfS selber statt; und drittens: Gibt es eine sekundäre Selektion nach erfolgter Aufnahme und Behandlung? Die Verfasser vergleichen EDV-Material aus dem Jahre 1971 mit Daten aus dem Zeitraum 1974-1980. Das Alter der Patienten liegt zwischen 18 und 60 Jahren. gwo/difu
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Psychiatrie, Versorgungsgebiet, Stadtteil, Patient, Selektion, Aufnahme, Entlassung, Soziographie, Gesundheitswesen, Krankenhaus
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Berlin: (1986), 207 S., Abb.; Tab.; Lit.(med.Diss.; FU Berlin 1986)
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Psychiatrie, Versorgungsgebiet, Stadtteil, Patient, Selektion, Aufnahme, Entlassung, Soziographie, Gesundheitswesen, Krankenhaus