Quartiersmanagement als soziale Innovation. Eine empirische Untersuchung zum Prozess der Entstehung, Verbreitung und Ausstrahlung integrierter und sozialraumorientierter Verfahren der Quartiersentwicklung.

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Für die Umsetzung integrierter Stadt(teil)entwicklungsstrategien hat sich das Verfahren Quartiersmanagement zu einer etablierten, rechtlich legitimierten und durch Förderprogramme untersetzten Praxis entwickelt. Die empirische Untersuchung zeichnet den Innovationsverlauf von Quartiersmanagement über einen Zeitraum von über 40 Jahren nach. Sie erläutert gesellschaftliche Diskurse und stellt Strukturmerkmale der zeitlichen, organisatorischen, institutionellen und räumlichen Verlaufslogik dieser Innovation in der Planung dar. Anhand der Fallstudien Duisburg und Hamburg erläutert die Arbeit den Einfluss lokaler Kontexte für die Etablierung der Praxis. Aktuelle Anwendungen des Verfahrens werden am Beispiel Hamburg aufgezeigt. Die Weiterentwicklungen des Verfahrens nach seiner Etablierung in veränderten Handlungs- und räumlichen Kontexten können - so das Ergebnis der empirischen Analyse - als Spillover Effekte erklärt werden.

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374 S.

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