Leben neben der Abrissbirne. Aspekte des Stadtumbaus in einer ostdeutschen Grenzstadt.

Tectum
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Marburg

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ZLB: 2009/1585
IFL: 2009 B 0688 - 18

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DI

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Abstract

Frische Rasensaat breitet sich auf der großen Fläche aus. Wenige Schritte weiter beginnt ein gepflasterter Bürgersteig, der geradewegs auf einen verwaisten Spielplatz führt. Links und rechts stehen fünfgeschossige Plattenbauten. Einige Hauseingänge sind mit Gittern versehen und die Fenster der unteren Wohnungen wurden zugemauert. Wir befinden uns in Neuberesinchen, einem Wohngebiet in Frankfurt (Oder), nahe der polnischen Grenze. Wo sind die Bewohner? Wie wohnt es sich in einer Gegend, die durch Abrissbagger und Geröllhaufen von abgetragenen Plattenbauten geprägt ist? Warum sind so viele Bewohner gegangen? Warum sind einige Leute noch hier? Können oder wollen sie nicht wegziehen? Das Phänomen der schrumpfenden Städte ist ein zentrales Thema der Stadtforschung geworden, in der Debatte werden die betroffenen Bewohner meist nicht thematisiert. Genau dies will diese Studie leisten. Wir unternehmen eine Reise in eine schrumpfende Stadt. Das Buch gibt nicht nur einen Einblick in die Veränderungen eines Viertels nach der Wende, sondern lässt auch die Bewohner selbst zu Wort kommen. Im Mittelpunkt der Untersuchung stehen markante Orte und der Alltag der Bewohner. Eine Ethnographie, geschrieben von einer ehemaligen Bewohnerin.

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127 S.

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Wissenschaftliche Beiträge aus dem Tectum Verlag. Reihe Sozialwissenschaften; 18