Frankfurt plant erste Passivhaus-Klinik. Patienten pflegen, Klima schützen.
Alternative Kommunalpolitik
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Alternative Kommunalpolitik
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DE
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Bielefeld
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0941-9225
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ZLB: 4-Zs 3327
IRB: Z 1674
BBR: Z 555
IRB: Z 1674
BBR: Z 555
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Abstract
Das Passivhaus ist eine konsequente Weiterentwicklung des Niedrigenergiehauses. Es benötigt keine klassische Heizung mehr, da der Wärmebedarf über "passive" Quellen wie Sonneneinstrahlung, Körperwärme und Haushaltsgeräte gedeckt wird. Durch eine besonders gute Wärmedämmung, eine Komfortlüftung mit hocheffizienter Wärmerückgewinnung sowie durch Wärmeschutzfenster mit Dreifachverglasung und einer wärmebrückenfreien Konstruktion wird ein vergleichsweise niedriger Energieverbrauch erreicht. Angesichts ständig steigender Energiekosten und der Abhängigkeit von großen Energielieferanten ist das Engagement für die Passivhaus-Bauweise ein Schritt zur dezentralen, zukunftsorientierten und unabhängigen kommunalen Energiepolitik. Darüber hinaus ist jedes Passivhaus ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz. In dem Beitrag wird in diesem Zusammenhang das Beispiel der Stadt Frankfurt am Main beschrieben. Die Stadt will künftig bei allen Neubauten von öffentlichen Gebäuden den Passivhausstandard zur Regel machen. Bereits im Herbst 2004 wurde die europaweit erste, vollständig in Passivhaus-Bauweise Schule in Frankfurt am Main eingeweiht. Inzwischen wurden weitere Vorhaben realisiert. Auch im Wohnungsbau und in der Wohnungsmodernisierung fand die Passivhaus-Bauweise Anwendung. Als nächstes Projekt ist der Bau eines Bettenhauses in Passivhaus-Bauweise für das städtische Klinikum geplant.
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AKP. Fachzeitschrift für Alternative Kommunalpolitik
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Nr. 2
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S. 52-53