Vorsorgender Küstenschutz und Integriertes Küstenzonenmanagement (IKZM) an der deutschen Ostseeküste. Strategien, Vorgaben und Defizite aus der Sicht des Raumordnungsrechts, des Naturschutz- und europäischen Habitatschutzrechts sowie des Rechts der Wasserwirtschaft.

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Berlin

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ZLB: 2005/1963

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DI

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Abstract

Der Autor bewertet nach einer eingehenden Untersuchung des naturräumlichen Ursachen- und Wirkungsgefüges der südlichen Ostseeküste und damit einhergehenden Nutzungs- und Schutzkonflikten herkömmliche Küstenschutzmaßnahmen kritisch. Zugleich entwirft er über den Vorsorgeansatz und das IKZM Lösungsstrategien, die den Küstenbewohnern und der Biodiversität gleichermaßen zu Gute kommen. Die relevanten Rechtsmaterien werden detailliert daraufhin untersucht, welche Möglichkeiten sie für die Durchsetzung vorsorgender Küstenschutzstrategien bieten. Dabei ergibt sich ein vielschichtiges Bild: Während die Raumordnung ihrer Konzeption nach gute Ansätze bietet, zeigen sich Defizite bei deren Ausgestaltung und rechtlichen Durchsetzungskraft. Dem Naturschutzrecht wird eine weitgehende Interessenkongruenz mit den vorsorgeorientierten Strategien konstatiert. Die Bewertung des Wasserwirtschaftsrechts fällt differenziert aus. Nachgewiesen wird, dass insbesondere Art. 2 Abs. 2 GG und das Eigentumsgrundrecht aus Art. 14 GG vorsorgenden Küstenschutzstrategien nicht entgegenstehen. difu

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XXIV, 575 S.

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Schriftenreihe Natur und Recht; 6