Berufsfreiheit und Berufslenkung.
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1983
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SEBI: 83/2744
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Zusammenfassung
Berufsfreiheit ist in der Bundesrepublik ein seltenes Gut geworden. Zunehmende Arbeitslosigkeit, wachsende Nachfrage nach Ausbildungsplätzen bei Knappheit an Lehrstellen und erschwertem Hochschulzugang, aber auch ein stetiger Wandel der Berufsstrukturen mit steigendem Zwang zur Mobilität markieren heute die Entwicklungslinien unserer Berufsgesellschaft. Das staatliche Handeln wird durchweg von dem verfassungsrechtlichen Gebot geleitet, daß der Einzelne über seine Ausbildung, den gewünschten Beruf und Arbeitsplatz frei entscheiden kann. Demgemäß hat sich nach ganz herrschender Auffassung der Staat der allgemeinen Lenkung von Ausbildungs-, Berufs- und Arbeitsplatzwahl zu enthalten. Die Untersuchung setzt dem die These von der grundsätzlichen Zulässigkeit sowie inhaltlichen Konkretisierungsfähigkeit und -bedürftigkeit der Berufslenkung entgegen. Der Einzelne vermag weder die Berufswahl noch andere Formen beruflicher Selbstverwirklichung in der gesollten Autonomie zu vollziehen. Er bedarf vielmehr intensiver staatlicher Freiheitshege.chb/difu
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Berlin: Duncker & Humblot (1983), XXXI, 605 S., Lit.(jur.Diss.; FU Berlin 1982)
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Serie/Report Nr.
Schriften zum öffentlichen Recht; 452