Berufsfreiheit und Berufslenkung.

Pitschas, Rainer
Keine Vorschau verfügbar

Datum

1983

item.page.journal-title

item.page.journal-issn

item.page.volume-title

Herausgeber

Sprache (Orlis.pc)

ZZ

Erscheinungsort

Sprache

ISSN

ZDB-ID

Standort

SEBI: 83/2744

Dokumenttyp

Dokumenttyp (zusätzl.)

DI

Zusammenfassung

Berufsfreiheit ist in der Bundesrepublik ein seltenes Gut geworden. Zunehmende Arbeitslosigkeit, wachsende Nachfrage nach Ausbildungsplätzen bei Knappheit an Lehrstellen und erschwertem Hochschulzugang, aber auch ein stetiger Wandel der Berufsstrukturen mit steigendem Zwang zur Mobilität markieren heute die Entwicklungslinien unserer Berufsgesellschaft. Das staatliche Handeln wird durchweg von dem verfassungsrechtlichen Gebot geleitet, daß der Einzelne über seine Ausbildung, den gewünschten Beruf und Arbeitsplatz frei entscheiden kann. Demgemäß hat sich nach ganz herrschender Auffassung der Staat der allgemeinen Lenkung von Ausbildungs-, Berufs- und Arbeitsplatzwahl zu enthalten. Die Untersuchung setzt dem die These von der grundsätzlichen Zulässigkeit sowie inhaltlichen Konkretisierungsfähigkeit und -bedürftigkeit der Berufslenkung entgegen. Der Einzelne vermag weder die Berufswahl noch andere Formen beruflicher Selbstverwirklichung in der gesollten Autonomie zu vollziehen. Er bedarf vielmehr intensiver staatlicher Freiheitshege.chb/difu

item.page.description

Zeitschrift

Ausgabe

Erscheinungsvermerk/Umfang

Berlin: Duncker & Humblot (1983), XXXI, 605 S., Lit.(jur.Diss.; FU Berlin 1982)

Seiten

Zitierform

Freie Schlagworte

Deskriptor(en)

Serie/Report Nr.

Schriften zum öffentlichen Recht; 452

Sammlungen