Den Wohnungskollaps ausbremsen: Wiedereinstieg in den Wohnungsneubau. Wohnbaupotenzialflächen aktivieren.

Hammonia
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Hammonia

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Hamburg

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0939-625X

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ZLB: Kws 510 ZB 6884
BBR: Z 143

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Abstract

Laut aktuellem Zensus gibt es in der Bundesrepublik Deutschland 76 Städte mit mehr als 100.000 Einwohnern, die sich wirtschaftlich und demographisch ähnlich gut entwickeln wie beispielsweise Berlin, Hamburg oder München. Eine dieser kleineren wachsenden Städte ist die "Autostadt" Wolfsburg. Die 124.500-Einwohner-Stadt wächst nicht nur rapide, sondern auch viel schneller als prognostiziert. Hauptmotor hierfür ist der dynamische Arbeitsmarkt. Doch der Zustrom bringt inzwischen auch neue Herausforderungen mit sich, weil der Wohnungsmarkt und die Infrastruktur nicht mithalten. Die Stadt Wolfsburg hat deshalb in der zweiten Ausgabe ihres "Masterplans 2020" den Bau von 6.000 Wohnungen in den nächsten fünf Jahren beschlossen. Verteilt auf 60 Einzelprojekte soll Wohnraum für über 12.000 Menschen geschaffen werden. In diesem Zusammenhang wird in dem Beitrag ein Wohnbauprojekt der Volkswagen Immobilien GmbH (VWI) vorgestellt. Das Immobilien-Tochterunternehmen des Volkswagen-Konzerns wurde im Jahr 1953 als gemeinnützige Gesellschaft gegründet und hatte vor allem den Auftrag, die Mitarbeiter mit Wohnraum zu versorgen. Da derzeit auf 2.000 Wohnunganfragen rund 40 freie Wohnungen im Bestand kommen, beschloss die VWI, nach mehr als drei Jahrzehnten wieder in den Wohnungsneubau einzusteigen. Zudem entsprechen etwa 60 bis 70 Prozent der Werkswohnungen mit ihren auf 65 Quadratmeter verteilten drei Zimmern nicht mehr den gestiegenen Ansprüchen von hochdotierten Fachkräften und ihren Familien. So soll das neue Quartier "Steimker Gärten" locker bebaut und die 2- bis 4-geschossigen Gebäude nach dem Vorbild der klassischen Gartenstadt in Grünzüge eingebettet werden. Außerdem wird sich das neue Quartier durch ein nachhaltiges Energiekonzept auszeichnen. Mit der Erschließung des Baulandes soll Ende 2015 begonnen werden und 2017/2018 sollen die ersten Wohnungen bezugsfertig sein.

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Die Wohnungswirtschaft

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Nr. 9

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S. 10-13

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