Reformprogramm und bäuerliche Interessen. Die Auflösung der traditionellen Gemeindeökonomie im südlichen Niedersachsen, 1750-1883.

Vandenhoeck & Ruprecht
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Vandenhoeck & Ruprecht

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Göttingen

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ZLB: 98/1278

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DI

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Abstract

Über einen langen Zeitraum war es das Ziel der Landwirtschaft, zur Befriedigung der ständig anwachsenden Bevölkerung immer höhere Erträge auf gleich großen Ackerflächen und der gleichen Anzahl von Nutzvieh zu erzielen. Jahrhundertelang wurde geforscht und eine Vielzahl Möglichkeiten geschaffen, eine Gewinnmaximierung zu erreichen. Auch und besonders im 18. Jh., welches von Bevölkerungsexplosion und Hungersnöten gekennzeichnet war, bildete sich eine Schicht von Reformern, die versuchten, eine Form der Agrarrevolution in Gang zu bringen. Da sich die institutionellen, sozialen und ökonomischen Handlungsbedingungen, die sich auf die Umsetzung des Reformprogramms auswirkten, nur in einem räumlich begrenzten Rahmen analysieren lassen, wurde das Untersuchungsgebiet auf die südniedersächsischen Ämter Göttingen und Northeim beschränkt. Der Untersuchungszeitraum geht vom Erscheinen der ersten Reformen im Jahre 1750 bis zur endgültigen Übernahme der landwirtschaftlichen Belange durch den Gesetzgeber im Jahre 1883. mabo/difu

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436 S.

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Veröffentlichungen des Max-Planck-Instituts für Geschichte; 132