In-situ-Quantifizierung und Mechanismen der Lachgas/N2O- Freisetzung aus dem Belebungsbecken einer kommunalen Kläranlage.

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Gießen

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ZLB: 96/1884

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DI

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Abstract

Über Lachgasfreisetzungen im Prozeß der Reinigung von Abwässern ist bis heute kaum etwas bekannt. Bekannt ist, daß bei der biologischen Abwasserreinigung stets auch Lachgas (Distickstoffmonoxid) entsteht. Da Lachgas eine atmosphärische Lebensdauer von 100 bis 200 Jahren hat, kann es besonders langfristig zum Treibhauseffekt in der Atmosphäre sowie zur Ozonzerstörung in der Stratosphäre beitragen. Beim Ausbau der Kläranlagen hinsichtlich der Stickstoff-Elimination ist es ökologisch bedeutsam, die Lachgas-Freisetzung verfahrenstechnisch so gering wie möglich zu halten. Ziel der Arbeit ist es, die Emissionen von Lachgas aus verschiedenen Bereichen des Belebungsbeckens der Kläranlage Gießen quantitativ zu erfassen. Messungen werden vorgenommen, die die physiko-chemischen und mikrobiologischen Abwassereigenschaftenbestimmen, um kausale Zusammenhänge zwischen den Lachgas- Freisetzungen und den ökologischen Bedingungen im Becken der Kläranlage aufzeichnen zu können. Es wird der Frage nachgegangen, ob die Lachgas-Freisetzung während der Nitrifikation oder der Denitrifikation entsteht. sg/difu

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ca. 120 S.

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