Stadthalten. Kunst auf Brachflächen - Qualitatives Wachstum in der schrumpfenden Stadt?

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München

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ZLB: 2006/452
IFL: 2006 B 0538

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Abstract

Die Fragestellungen der Arbeit lauten: Kunst auf Brachflächen - qualitatives Wachstum in der schrumpfenden Stadt? Räumliche Identität durch Kunst? Wie wird Kunst auf Brachflächen in der schrumpfenden Stadt von ihren Bewohnern wahrgenommen? Wird sie als Aufwertung des eigenen Viertels erfahren oder wird sie abgelehnt? Wünschen sich die Stadtbewohner andere Nutzungen für die neuen Stadtbrachen? Um diese Fragen zu beantworten, wird das Kunstprojekt "stadthalten" in Leipzig empirisch untersucht. Die Arbeit überprüft dabei die These, ob Kunst in Baulücken räumliche Identität im Stadtteil stiften kann. Die Untersuchung liefert einen Überblick über die Problematik der schrumpfenden Stadt und geht auf den Stadtumbau Leipzig Ost ein. Das nach der Einleitung folgende Kapitel diskutiert, wie qualitatives Wachstum aussehen kann. Am Beispiel Leipzig wird auch das Thema Schrumpfung unter dem Gesichtspunkt quantitatives/qualitatives Wachstum auf der kommunalen Ebene veranschaulicht (3. Kapitel). Im empirischen Teil der Untersuchung wird das Projekt "stadthalten" analysiert und gefragt, ob es übertragbar ist. Die Arbeit filtert von der bundesweiten Debatte über die schrumpfende Stadt herunter bis auf die Projektebene und bietet Rückbezüge zu den übergeordneten gesellschaftlichen Ebenen. sg/difu

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114 S., Anh.

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