Bunker update. Vorschläge zum heutigen Umgang mit Bunkern in innerstädtischen Lagen.

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Dortmund

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ZLB: 2008/624

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DI

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Abstract

Die Luftschutzbunker des Zweiten Weltkrieges gehören zu den vergessenen, vielleicht verdrängten Orten unserer Städte. Lange Zeit war das Thema in der Gesellschaft tabuisiert worden, denn als direkte Brücke zur nationalsozialistischen Herrschaft galt der Bunker als Symbol für Krieg und Verderben. Im Laufe der Jahre versuchte man immer wieder, die grauen Riesen im Stadtbild zu "kaschieren" und so unsichtbar wie möglich zu machen. Doch ein Großteil blieb weitgehend unangetastet. Mit dem Generationenwechsel hat sich der emotionale Bezug zu Bunkern gewandelt, auf die heutige Generation strahlen Bunker sogar eine seltsame Anziehungskraft aus. Es gibt kaum zusammenfassende Darstellungen für den heutigen Umgang mit Bunkern aus planerischer Sicht gibt. Dabei sind die Bunker des Zweiten Weltkrieges aus stadtplanerischer und architektonischer Sicht ein hochinteressantes Themenfeld mit enormem Potenzial. Trotz ihrer meist sehr prominenten Lage im Stadtgefüge beschränkt sich ihre aktuelle Nutzung häufig auf temporäre Zwischenlösungen. Als Bauwerke mit einer einzigartigen Bausubstanz sind sie ein eigener architekturgeschichtlicher Typus. Diese Tatsachen erfordern sowohl bautechnisch als auch konzeptuell besondere Vorgehensweisen. difu

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185 S.

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Städtebau. Studien; 2