Die Bodenreform in der amerikanischen Besatzungszone 1945-1949 unter besonderer Berücksichtigung Bayerns.
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1982
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SEBI: 86/6899
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Zusammenfassung
Im Rahmen der sich ändernden Interessenkonstellation in der amerikanischen Außenpolitik der Nachkriegsjahre war auch der Funktions- und Stellenwert des Bodenreformprogramms innerhalb der Gesamtkonzeption der amerikanischen Besatzungspolitik einem deutlichen Wandel unterworfen. Der Entwurf eines Bodenreformgesetzes der amerikanischen Militärregierung vom 29.10.1945 war von einer bereits in den letzten Kriegsjahren in den USA formulierten Vorstellung bestimmt, den Großgrundbesitz und damit vor allem das preußische Junkertum zu zerschlagen und denjenigen bürgerlichen Kreisen der deutschen Gesellschaft die wirtschaftlichen und sozialen Grundlagen zu entziehen, die nach amerikanischer Auffassung verantwortlich für Militarismus und Krieg zeichneten. Doch Mitte 1946 gab General Clay zu erkennen, daß die USA kein Interesse mehr an politischer Reform hatten, indes die Konsolidierung der wirtschaftlichen Verhältnisse Vorrang erhielt. Die Arbeit untersucht die Entstehung und Anwendung des in diesem Rahmen geschaffenen Bodenreformgesetzes und behandelt am Beispiel Bayerns insbesondere die politisch-administrativen und ökonomischen Widerstände gegen die Bodenreform. ara/difu
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Ostfildern: Scripta Mercaturae (1982), 184 S., Tab.; Lit.(phil.Diss.; Univ.München 1977)