Regionalplanung in Verdichtungsräumen. Dargest. am Beisp. der Diskuss. um das Modell "Großraum Hannover".

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BBR: Z 46
SEBI: Zs 408-4
IRB: Z 1035

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Abstract

Der Verband Großraum Hannover hat sich in den letzten 10 Jahren eindeutig in Richtung einer regionalen Gebietskörperschaft mit eigenem Parlament entwickelt, dennoch werden derzeit seine Auflösung bzw. die Schwächung seiner regionalplanerischen Kompetenz diskutiert. Dies liegt zum Teil in einer Reihe von auch andernorts feststellbaren qualitativen Veränderungen der raum- und siedlungstrukturellen Steuerungsbedingungen begründet, hier werden Arbeitsmarktkrise, Bevölkerungsrückgang, Wohnungspolitik des Bundes zunehmend wirksam. Trotz einiger Erfolge scheitert die siedlungsstrukturelle Steuerungswirkung mit dem Instrument der Regionalplanung vielfach an der Realität. Der Verband - von den Kommunen zunehmend als konkurrierende Instanz empfunden - wird den Erfordernissen einer integrierten Entwicklungsplanung auf Dauer nicht gerecht, Widersprüche in den Entwicklungszielen können nicht gelöst werden. Ein Abbau der interkommunalen Konkurrenz (bundesweit) und stärker an Kommunalinteressen orientierte staatliche Finanzierungshilfen wären wirksamer. Bei der Diskussion um eine eigenständige kommunale Regionalpolitik sollten jedoch mehr die inhaltlichen Fragen behandelt werden.

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Regionalplanung, Regionalverband, Verdichtungsraum

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In: Landkreis, Köln 47 (1977), H. 12, S. 510-514, Lit.

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Regionalplanung, Regionalverband, Verdichtungsraum

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