Vom Transitraum zum Freiraum. Die Raschplatzhochstraße.

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Hannover

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ZLB: 2010/813

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DI

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Abstract

Ziel der Arbeit ist es, auf der innerstädtischen Raschplatzhochstraße in Hannover einen Freiraum zu entwerfen, um den Stadtraum mit einer neuen Identität zu versehen. Eine neue Nutzung der Hochstraße soll das Bild von ihr und dem Stadtraum, in dem sie ein sehr präsentes Element ist, wandeln. Eine Neubesetzung des Bildes von der Hochstraße wertet das Freiraumsystem an der Raschplatztangente auf und ist somit auch sehr wichtig für die Lebensqualität in diesem Quartier. Um das Klischeebild vom Raumkonglomerat an der Hamburger Allee zu durchbrechen, ist ein kräftiger Eingriff notwendig, der einen Kontrast zur Umgebung schafft. Man trennt sich nicht einfach von eingeprägten Bildern im Kopf, daher ist dieser Schritt notwendig, um gegen das aktuelle, graue Bild bestehen zu können. Durch die Einzigartigkeit dieses erhöhten Freiraumes würde Hannover auch vermehrt überregionale Bedeutung erlangen, da eine solche Anlage in Deutschland eine besondere Situation darstellen würde. Nach einer Untersuchung der Strukturen, Nutzungen und Atmosphären des beplanten Gebietes und einem Exkurs in vergleichbare Projekte weltweit werden das freiraumplanerische Konzept und der Entwurf vorgelegt, der einen teuren Abriss der Hochstraße vermeiden lässt und die in der besonderen Lage liegenden Qualitäten eines besonderen Freiraums offenbart.

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109 S.

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