Das Gedächtnis der Stadt. Von Boullée bis Rossi.

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Dortmund

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ZLB: 2006/2853

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Abstract

Aldo Rossi (1931-1997) hatte in seinem Plädoyer gegen einen einseitigen Funktionalismus und für ein neues Geschichtsverständnis festgestellt, dass die herkömmlichen Interpreten von Boullées Werk die französische Revolutionsarchitektur einseitig nur als Vorläuferin der Moderne dargestellt haben. Die künstlerischen und autobiographischen Aspekte der Revolutionsarchitektur seien vernachlässigt worden. Dagegen entdeckte Rossi bei Boullée sehr individuelle und künstlerische Züge und sah in ihnen die primären Gestaltungselemente seiner Architektur. Rossi sprach der Architektur einen symbolischen Wert zu, dem kulturelle, autobiographische und kollektive Zusammenhänge innewohnen. Diese Werte seien der Ausdruck einer Permanenz des jeweiligen Genius loci. Rossis Überlegungen zur Permanenz des Stadtgrundrisses als Gedächtnis der Stadt wurden erstmalig von Josef Paul Kleihues im Programm für die Internationale Bauausstellung (1984/87) aufgegriffen und umgesetzt. Mittels der 'kritischen Rekonstruktion' wurde die Berliner historische Mitte wiederaufgebaut. Durch die internationale Diskussion hat die Methode der 'kritischen Rekonstruktion' weltweite Ausstrahlung erreicht. difu

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184 S.

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