Konfliktlösung durch Verhandlungen. Aushandlungsprozesse als Mittel der Konfliktverarbeitung bei der Ansiedlung von Entsorgungsanlagen für besonders überwachungsbedürftige Abfälle in den Vereinigten Staaten und der Bundesrepublik Deutschland.

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Baden-Baden

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ZLB: 93/1969
BBR: B 11 919

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DI
S

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Abstract

Bei der Standortwahl für umweltgefährdende Großprojekte wie Flughäfen, Kraftwerke oder Abfallentsorgungsanlagen sind die herkömmlichen Verwaltungsverfahren trotz einer sich über Jahre hinziehenden Entscheidungsfindung häufig nicht mehr in der Lage, die Interessenkonflikte in einer für die Bürger akzeptablen Weise zu lösen. Die Folge sind gerichtliche Streitigkeiten und außergerichtliche Prozesse, die die Verwaltungsentscheidung weiter verzögern oder sogar insgesamt gefährden. Im Gegensatz zu Deutschland ist in den USA dieses Problem bereits durch die Einführung von Aushandlungsprozessen zwischen den Behörden und lokalen Interessenvertretern erfolgreich angegangen worden. Die Untersuchung ergibt, daß die Aushandlungsprozesse zwar auch in Deutschland sinnvoll sein können, es aber wegen der dennoch zu erwartenden Schwierigkeiten sinnvoll wäre, diese Möglichkeit vorerst nur als eine "Experimentierklausel" in die Verwaltungsverfahrensgesetze der Länder einzubauen. lil/difu

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349 S.

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Forum Umweltrecht; 4