Wenn die Innovation zur Ideologie wird. Eine praxistheoretische Analyse der Innovationspraktiken der Elektromobilisten.
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Datum
2018
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DE
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Berlin
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Zusammenfassung
Mit der Arbeit wird eine detaillierte praxeologische Analyse der Innovationspraxis der Gemeinschaft der Elektromobilisten vorgelegt. Die Elektromobilisten haben sich bereits frühzeitig als eine Innovationsgemeinschaft formiert, bei der die Mitglieder mit einer tiefgreifenden Überzeugung als Innovationsakteur/-innen tätig werden. Ihre Innovationsaktivitäten richten sich dabei allgemein auf die Elektromobilität als Innovationskandidatin und im Besonderen auf (1) die Diffusion des Elektromobils und (2) auf eine neue gesellschaftliche Mobilitätskultur. Es wird nachgezeichnet, wie sich die Elektromobilisten mittels einer elektromobilen Ideologie koordinieren und wie diese maßgeblich dafür verantwortlich ist, dass sich die Elektromobilisten als Innovationsgemeinschaft stabilisiert haben. Hierbei wird die Innovationskandidatin Elektromobilität selbst ideologisiert. Der Gegenstand der Innovationsaktivitäten der Elektromobilisten zirkuliert dabei zwischen technischer und sozialer Innovation. Im Rahmen dieser Studie werden die elementaren ideologischen Innovationspraktiken der Elektromobilisten detailliert rekonstruiert. Mithilfe des Konzepts der elektromobilen Ideologie wird u. a. gezeigt, dass eine Kopplung von Klimawandel und neuer Mobilitätstechnologien das Potential hat, bei (Teilen) der Zivilgesellschaft Innovationspraxis auszulösen und damit auch die Bereitschaft für die Einführung neuer Mobilitätstechnologien und -praktiken zu erhöhen.
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Erscheinungsvermerk/Umfang
Seiten
XXXI, 235 S.