Entwicklung der romantischen Wasserkünste im Schlosspark Wilhelmshöhe und Möglichkeiten ihrer Instandsetzung.

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In historischen Gärten sind regelmäßig Instandsetzungen notwendig. Müssen diese Arbeiten nach der Vergabeordnung für Bauleistungen (VOB) vergeben werden, treten die denkmalpflegerischen Belange immer wieder in den Hintergrund, da eine historische Bauweise scheinbar nicht den Vorgaben zur regelkonformen Ausführung dieser Arbeiten entspricht. Die Arbeit geht den Bedürfnissen der Vergabe nach und setzt sie in den Kontext zu einer denkmalgerechten Ausführung, die sicherstellen soll, dass auch zukünftig das Zeugnis einer vergangenen Epoche im Sinne der Charta von Florenz Artikel 5 vorhanden ist. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob und wie Wissen über die historischen Bautechniken in die heutige Baupraxis übertragen werden kann. Anhand der Instandsetzungen von Gewässern mit fließendem Wasser in historischen Gärten wird dies beantwortet. Als Methode wurde ein Fallbeispiel gewählt, anhand dessen eine lange Entwicklung von der Bauzeit bis zu jüngsten Instandsetzungen ausgewertet werden konnte. Beschrieben werden sowohl die zeitlichen Abläufe, anhand dessen auch Instandsetzungsintervalle erkennbar sind, als auch die verwendeten Materialien und Methoden. Als Beispielobjekt wurden die Wasserkünste im Schlosspark Wilhelmshöhe ausgewählt. Sie sind aufgrund ihrer Vielfältigkeit, von ruhigen Teichen bis hin zu gewaltigen Wasserstürzen, für zahlreiche Instandsetzungsfälle beispielhaft.

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XI, 321 S.

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